Warlanderhengstfohlen "Xanto" von Immortal Farms (USA)
Weltweit
Dressur, Barockreiten
150-165 cm
alle Uni-Farben, Abzeichen unterm Knie oder am Kopf
Ursprung
In Australien wurden erst um 1990 mit der Zucht dieser Rasse begonnen.
Zuchtgebiet(e)
Hauptzuchtgebiet: Weltweit
Allgemeines zur Pferderasse
Der Warlander ist die selektive Kreuzung aus Friese x Iberer (PRE oder Lusitano). Beide Elterntiere müssen volle Papiere bei ihrem jeweiligen Verband haben (Friesen beim FPS oder FPZV, PRE beim AANCE, Lusitanos beim APSL und Warlander beim IWSR). Das Kreuzungsverhältnis von Friese zu Iberer darf beiderseits 25% zu 75% nicht über-/unterschreiten.
Exterieur
Warlander müssen bei Vollendung ihres 4. Lebensjahres ein Mindeststockmaß von 1,50m haben; idealerweise sollte ein Endstockmaß von 1,65m nicht überschritten werden, um den barocken Ausdruck der Rasse zu erhalten. Alle Uni-Farben sind erlaubt, ebenso weiße Abzeichen unterm Knie oder im Gesicht; Roan-, Pinto-, oder Apaloosa-Zeichnungen sind nicht erlaubt. Der Kopf wird aufrecht getragen und vermittelt einen adligen Ausdruck. Das Profil ist gerade oder leicht konvex. Die Augen sind groß und stehen weit auseinander; sie blicken aufmerksam aber weich und mit einem Hauch von Intelligenz. Der Hals ist gut bemuskelt und hoch gewölbt. Mähne und Schweif sind üppig. Die Oberlinie fließt geschmeidig vom Kopf in einer anmutigen Kurve entlang des Halses zu einem gut gerundeten Widerrist. Der Rücken ist kräftig und fließt in einer geraden Linie zur gut gerundeten Kruppe. Die Beine weisen solide Knochen auf, ohne dabei extrem schwer zu sein; sie sind in einer natürlichen, quadratischen Form an jeder Ecke des Körpers plaziert und ohne Abweichungen nach vorne gerichtet.
Interieur
Der Warlander ist ein ausgeglichenes, geschmeidiges, kompaktes Pferd, das zum Reiten gezüchtet wurde. Er ist ein vielseitiges Reittier, das sich auch für die hohe Schule eignet. Warlander sollten sowohl den Eindruck von Funktionalität als auch Schönheit übermitteln. Der Warlander ist ein Pferd voll Harmonie, das sich selbst mit Stolz und Anmut trägt. Seine Bewegungen sollten fließend und mühelos sein, natürlich federnd und dynamisch. Sein Temperament ist fügsam, gelehrig, gutmütig und willig mit einer natürlichen Intelligenz, die es angenehm macht, mit ihm zu arbeiten.
Zuchtgeschichte
Friesen-Andalusier-Mixe waren über Jahrzehnte hinweg besonders in Europa sehr beliebt. In den frühen 90-er Jahren des letzten Jahrtausends wurde in Australien der Warlander ins Leben gerufen und seit Anfang des neuen Jahrtausends gibt es in den USA einen Zuchtverband für diese Rasse: die International Society and Registry (IWSR), die weltweit alle Warlander registriert und ihre Papiere ausstellt (www.warlander.org).

Quelle(n)
www.warlander-franken.de
Iris Reker , agentur@pferde.biz